Gemeinsam lernen
Denkanstöße reflektieren
Fachliche Kompetenz erweitern
Pädagogische Qualität verbessern und sichern
Schwierige Fragen des beruflichen Alltags bearbeiten
Pädagogische Konzepte entwickeln
Pädagogische Methoden verbessern
Klarheit gewinnen
Was bedeutet »Integration«?
Was verlangt der Bildungsauftrag?
Was heißt »organisierte Lernzeit«?
Was ist unter »Familien-ergänzend« zu verstehen?
Was meint Kunden-orientiert«?
Was ist »modern« in der Kindergartenpädagogik?
Was bedeutet »ganzheitlich«?
Was ist »Kind-zentriert«?
Was bedeutet »pädagogische Qualität«?
Team-Entwicklung
Verbesserung der Arbeitszufriedenheit durch fachlichen Austausch
Ressourcen erkennen und für die gemeinsamen Ziele nutzen
Zukunftsweisende Konzepte gemeinsam erproben
Den globalen pädagogischen Ansatz der Einrichtung definieren und kooperativ umsetzen
Kritische Auseinandersetzung mit bisherigem Arbeitsstil
Konsens herstellen zu zentralen Fragen des pädagogischen Handelns
Coaching für die Leitung
Welche Praxisanleitung braucht das Team und wie wird diese geschickt umgesetzt?
Wie kann die Qualität pädagogischer Arbeit gesichert werden?
Wie können schwierige Fragen der Zusammenarbeit gelöst werden?
Wie können Teamsitzungen kreativ gestaltet werden?
Wie werden eigene Visionen zu beruflicher Wirklichkeit?
Kreative Auseinandersetzung mit dem beruflichen Alltag
unter fachkundiger Moderation
Erdmute Partecke und Hartmuth Sandtner sind Diplom-Psychologen, Psychotherapeuten, Fachberater und Supervisoren. Sie vertreten einen systemisch-konstruktivistischen Ansatz der Kindergartenpädagogik. Dreh- und Angelpunkt für Betreuung und Bildung sind darin Spielprojekte, die aus dem spontanen Gruppenspiel der Kinder abgeleitet werden. Die Grundidee ist, dass Kinder lernen, im Rahmen ihres Gruppenspiels gemeinsam ihre eigene Welt zu gestalten.
Pädagogische Teams können ihre Supervision dafür nutzen, die systemisch-konstruktivistische Spielpädagogik in ihren Grundzügen kennen zu lernen und auf die Rahmenbedingungen ihrer Einrichtung zu übertragen. Sie können desgleichen ihren bisherigen Arbeitsstil im Lichte dieser zukunftsweisenden Kindergartenpädagogik reflektieren und Sicherheit gewinnen, eigene Standpunkte zu vertreten.
Vor Beginn einer Supervision laden wir das Leitungsteam zu einem kostenlosen Gespräch in die Praxis für Psychologie ein.
Wir empfehlen 10 Sitzungen pro Jahr von jeweils 3 Stunden für Teams von etwa 12 TeilnehmerInnen, für kleinere Teams veranschlagen wir in der Regel 2 Stunden. Eine Coaching-Sitzung läuft über 90 Minuten.
Gebühren
Die Kosten für eine eine 3-stündige Supervisionssitzung (bei maximal 12 TeilnehmerInnen) in unseren Räumen betragen EUR 370,-. Für kleinere Teams empfehlen wir eine 2-Stunden-Sitzung (EUR 280,-).
Bei Supervision in Ihrer Einrichtung berechnen wir je nach Entfernung zusätzlichen Zeitaufwand/Reisekosten. Rufen Sie uns an für ein Vorgespräch oder senden Sie uns eine eMail: Hsandtner@praxis-fuer-psychologie.de
Gute Erfahrungen machen Einrichtungen, die sich zu einem Thema ihrer Wahl als ganzes Team auch zusammen mit Teams benachbarter Einrichtungen in ihrem Hause (oder auch bei uns) zusammenfinden. Dafür wählen Sie eines unserer Standard-Themen oder Sie vereinbaren mit uns ein Thema, das wir ganz nach Ihren hausinternen Bedürfnissen gestalten.
Besonders geeignete Themen sind:
Lernen in Spielprojekten (siehe auch die beiden Bücher von Erdmute Partecke)
Vorschularbeit im Kindergarten
Zusammenarbeit mit Eltern
Entwicklung einer pädagogischen Konzeption
Wie mache ich das Spiel zum Bildungsangebot?
Für 1-tägige-Seminare berechnen wir EUR 745,-; für 2-Tage-Seminare berechnen wir EUR 1.470,-; Alle Preise verstehen sich zuzügl. Mehrwertsteuer. Bei Spezial-Arrangements sowie Seminarorten außerhalb des Raumes Hamburg berechnen wir zusätzlichen Zeitaufwand und Reisekosten.
Zusätzlich zu unseren Themen im aktuellen Prospekt, die – auch in verkürzter Form – alle auch als hausinterne Fortbildungen gebucht werden können, empfehlen wir folgende
Die Bildungspläne der Bundesländer mit ihren Leitlinien, Bildungsbereichen und Bildungsinhalten stellen eine hohe Herausforderung für die Praxis im Kindergarten dar. Die zentrale Frage heißt: Wie lässt sich der komplexe Bildungsauftrag in Handlungen umsetzen?
Eine solide Antwort auf diese Frage ist Spielpädagogik. Denn das bedeutsamste Lernfeld eines Kindes ist das Spiel. Im Spiel erobert es sich die Welt, ohne von den Erfordernissen der Realität überfordert zu werden. Deswegen wird zu Recht von den Selbstbildungsprozessen im Spiel gesprochen.
Der spielpädagogische Ansatz der Kindergartenpädagogik, wie er in der Praxis für Psychologie Partecke und Sandtner entwickelt wurde (siehe zwei Buchveröffentlichungen von Erdmute Partecke), lässt sich mit großem Gewinn in den pädagogischen Alltag integrieren, mindert nachweislich die Konflikthäufigkeit im Spielgeschehen der Kindergruppe und sichert eine ganzheitliche Erfüllung des Bildungsauftrages.
Der Workshop zeigt, wie mit Spielprojekten neben Persönlichkeitsbildung zentrale Themen wie Bewegung, Sprache, mathematische Vorstellungen, gesellschaftliche und kulturelle Werte verwirklicht werden können. Methodische Schwerpunkte dabei sind: Themenwahl, Ganzheitlichkeit der pädagogischen Methoden, Partizipation der Kinder am Gestaltungsprozess rund um das Gruppenspiel sowie Dokumentation der Lernimpulse
Wenn wir mit Kindern sprechen, geben wir ihnen Anweisungen, wir loben oder tadeln, fragen sie ab oder geben meist nur kurze Rückmeldungen auf Erzählangebote der Kinder. Wenn wir bedenken, dass der Spracherwerb der frühen Kindheit die Weichen stellt für die gesamte Intelligenzentwicklung, dann reicht dies bei weitem nicht aus.
Jean Paul, deutscher Schriftsteller (1763-1825): »Die deutsche Sprache ist die Orgel unter den Sprachen!« Um diesen Reichtum zu entwickeln und zu nutzen ist es unerlässlich, dass wir das Sprachklima im Kindergarten grundlegend verbessern, um allen Kindern die Chance für den Aufbau komplexer Sprachstrukturen zu geben.
Der Workshop vermittelt mit einem 7-Punkte-Programm und vielen methodischen Beispielen, wie täglich im Kindergartenalltag eine reichhaltige Sprachumgebung geschaffen werden kann, die allen Kindern zugute kommt – nicht zuletzt auch solchen Kindern, für die Deutsch die Zweitsprache ist.
Der hohe Anspruch an Bildungsarbeit im Kindergarten muss nicht mit dem Verlust von Spiel einhergehen. Im Gegenteil: Das Spiel ist die Hauptdomäne für Lernen in der Kindheit. Denn im Spiel werden umfassende Selbstbildungsprozesse verwirklicht.
Der Workshop veranschaulicht vielfältige pädagogische Methoden der Spielbegleitung, um ein erfülltes Spielen und Lernen eines jeden Kindes zu gewährleisten. Darüber hinaus wird gezeigt, wie das Gruppenspiel einer ganzen Kindergruppe zu Spielprojekten ausgeweitet und vertieft werden kann. Die TeilnehmerInnen erfahren, wie sie die Spielfantasie der Kinder mit der realen Welt außerhalb des Kindergartens verbinden, für Erfahrungsfülle sorgen und die Gruppenaktivitäten mit den Kindern reflektieren und planen können
Kinder wollen die Welt begreifen und Wissen erwerben und schaffen sich in ihrem Spiel eine Wirklichkeit, in der sie sich auf ihre Zukunft vorbereiten. Damit setzen sie sich sehr anspruchsvolle Ziele. Mit dem herkömmlichen Freispiel im Kindergarten sind solche Sehnsüchte und Wünsche der Kinder nicht zu erfüllen. Denn das kreative Potential eines spontanen Gruppenspiels, das Kinder über alles lieben, braucht einen geschützten Spielraum und spielbegleitende Methoden.
Spielprojekte fördern die Eigenaktivitäten der Kinder und erleichtern die tägliche Arbeit ganz erheblich.
Der Workshop klärt u.a. folgende Fragen:
Wie finden wir das richtige Thema?
Wie führen wir die Gruppe ins Rollenspiel?
Wie spielen wir ohne Spielzeug?
Wie planen und dokumentieren wir die Projektarbeit?
Wie wir alle wissen, können ganz kleine Kinder bereits enorm viel aufnehmen und dabei sehr schnell lernen, wenn sie in einem geeigneten Umfeld aufwachsen.
Der Workshop klärt, wie die Selbstbildungsprozesse des Kleinkindes erkannt, angeregt und gepflegt werden können. Dabei werden die soziale Bindungsfähigkeit, das körperliche Geschick, die fünf elementaren Lernoperationen, der Spracherwerb und das Sicherheitsbedürfnis des Kleinkindes besonders beleuchtet.
Erziehung soll kleinen Kindern helfen in die Welt der Erwachsenen hin-ein zu wachsen. Vielen Kindern scheint dies auch gut zu gelingen. Anderen wiederum fällt es schwer, sich im Alltag an vorgegebene Normen zu gewöhnen und gesellschaftliche Werte zu verinnerlichen. Sie leiden, wenn nicht in jedem Augenblick ihre eigenen Bedürfnisse auf positive Resonanz stoßen und reagieren mit Wut und Verzweiflung. Deswegen stellen sich für die Krippenpädagogik folgende zentrale Fragen: Wo und wie findet Erziehung statt, ohne die individuelle Persönlichkeitsentwicklung des Kindes zu sehr einzuschränken? Wie begleiten wir sehr kleine Kinder, damit sie sich darin üben können, Eigenständigkeit im Fühlen, Denken und Handeln zu erlangen?
Der Workshop beleuchtet zentrale Erziehungssituationen – wie Körperpflege, Mahlzeiten, Spiel, Angebote, Konfliktsituationen der Kinder untereinander und Beaufsichtigung bei möglichen Gefahren. Die TeilnehmerInnen lernen pädagogische Möglichkeiten kennen, um mehr kompetente Sicherheit im Umgang mit kleinen Kindern zu gewinnen.