
Das Freispiel hat im Kindergarten eine lange Tradition und soll auch heute trotz (oder gerade wegen) der Anforderungen rund um den Bildungsauftrag gepflegt werden. Denn im Spiel eignen sich die Kinder die Welt an und lernen ganzheitlich, ohne sich zu überfordern.
Der Workshop verdeutlicht:
Allerdings zeigt die Erfahrung: Auch Spielen selbst muss gelernt werden!
Deswegen klärt der Workshop:
Wenn wir im Kindergarten und in der Krippe unseren umfangreichen Bildungsauftrag umsetzen wollen, dann dürfen wir weder Schulunterricht vorwegnehmen noch die Kinder in ihrer Selbstbildung sich gänzlich allein überlassen.
Der Workshop zeigt, wie wir im Elementar-Bereich – und bereits in der Krippe! – die Lernumgebung immer wieder neu gestalten können (und müssen!) und wie die Erzieherin in ihre neue Rolle einer Lernbegleiterin hineinwachsen kann.
Der Workshop klärt die pädagogische Aufgabe der Erzieherin
Wir sprechen heute von der Selbstbildung des Kindes. Dies bedeutet, dass ein Kind von Geburt an sich darum bemüht, die Welt zu verstehen. In diesem Bestreben braucht es einfühlsame Begleitung, um seine Lernprozesse zu unterstützen. Deswegen ist es eine zentrale Aufgabe der Erzieherin, jedes Kind genau zu beobachten: Was sind die Interessen und Anliegen des Kindes? Welche Ziele verfolgt das Kind mit seinen Handlungen? Welche Kompetenzen und Fähigkeiten setzt es ein, um dazuzulernen?
Eine zukunftsweisende Kindergartenpädagogik basiert auf dem neuen Blick auf das Kind und stellt Lernprozesse in den Mittelpunkt. Dafür gilt es, Ressourcen (statt Defizite) zu beobachten.
Der Workshop stellt grundlegende Lerndispositionen des Kindes vor und gibt vielfältige Anregungen, wie Beobachtungen in die tägliche Arbeit einfließen können für die Gestaltung einer effektiven Lernumgebung und für eine kreative Zusammenarbeit mit den Eltern.
Wenn Kinder sich in der Kindergruppe aggressiv, zurückgezogen, trotzig oder gehemmt zeigen, dann sind Handlungskonzepte gefragt, die den Alltag entlasten zum Wohle der gesamten Kindergruppe.
Der Workshop legt verdeckte Beweggründe für kindliches Fehlverhalten offen und schlägt Lösungansätze vor, die geeignet sind, auffällige Kinder zu entspannen und sie in den Bildungsprozess der Kindergruppe zu integrieren nicht zuletzt um Schulversagen sowie Fehlentwicklungen in Sucht, Gewalt und Depression vorzubeugen.